Am 03.06.2025 stellte Dr. Rainer Behrend für das Behrend-Institut gemeinsam mit den Kollegen Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster und PD Dr. Jürgen Faik im Rahmen der Beiratssitzung unter Leitung von Staatsekretärin Manuela Strube Zwischenergebnisse zum 4. Hessischen Landessozialbericht vor. Ein Schwerpunkt des Vortrags von Dr. Rainer Behrend bildete das Thema Wohnen. Es wurde unter anderem aufgezeigt, dass unter den Flächenländern in Hessen – nach Bayern – die Durchschnitts-Nettokaltmiete je Quadratmeter am höchsten ist und der durchschnittliche Mietpreis bei Neuvermietungen vom ersten Quartal 2022 bis zum ersten Quartal 2025 in Hessen um 15,5 Prozent angestiegen ist. Allerdings zeigen sich innerhalb Hessens regional erhebliche Unterschiede. In Frankfurt am Main beträgt aktuell die Durchschnittsmiete bei Neuvermietung 14,47 Euro, während es im Werra-Meißner-Kreis lediglich 6,32 Euro sind (Quelle: www.immoscout24.de). Auf Datenbasis des Zensus 2022 ist zudem der Leerstand in Nordhessen weit überdurchschnittlich. Im Werra-Meißner-Kreis betrug er zum Beispiel zum 15.05.2022 5,7 Prozent, wobei 62 Prozent dieser Wohnungen bereits seit mindestens 12 Monaten leer standen.
Zwischenstand: 4. Hessischer Landessozialbericht
Am 03.06.2025 stellte Dr. Rainer Behrend für das Behrend-Institut gemeinsam mit den Kollegen Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster und PD Dr. Jürgen Faik im Rahmen der Beiratssitzung unter Leitung von Staatsekretärin Manuela Strube Zwischenergebnisse zum 4. Hessischen Landessozialbericht vor. Ein Schwerpunkt des Vortrags von Dr. Rainer Behrend bildete das Thema Wohnen. Es wurde unter anderem aufgezeigt, dass unter den Flächenländern in Hessen – nach Bayern – die Durchschnitts-Nettokaltmiete je Quadratmeter am höchsten ist und der durchschnittliche Mietpreis bei Neuvermietungen vom ersten Quartal 2022 bis zum ersten Quartal 2025 in Hessen um 15,5 Prozent angestiegen ist. Allerdings zeigen sich innerhalb Hessens